Mittwoch, 4. Dezember 2019

Mitten in allem


Ich überlege eben wieder einmal, was ich rund um meine Wohnung in geringer Distanz zur Verfügung habe:
  • Migros-Einkaufszentrum
  • Migros-Restaurant
  • Migros Take Away 
  • Migros Blumen
  • Alnatura
  • M-Electronis
  • Micasa
  • Do it + Garden Migros
  • Coiffeur 
  • Gottlieber Café, 7 Tage die Woche
  • Apotheke
  • Bankomat
  • Pakete aufgeben (Migros)
  • Denner
  • Hausarzt 
  • Kleiderreinigung, Bügel- und Flick-Service
  • Restaurant Smiling Fish (asiatisch)
  • Café Kuhn mit frischem Zopf am Sonntag 
  • Glas- und Metall-Sammelstelle 
  • Mobility-Autos
  • Klubschule Migros
  • Bahn und Bus
  • Diverse Restaurants
kursiv = alle trockenen Fusses zu erreichen


Mittwoch, 16. Oktober 2019

Alles wird besser - wird es auch gut?

Kaufen früher (sagen wir 1960) und heute (2019)

Ich habe den abgebildeten Rollwagen im Internet entdeckt - und sofort bestellt (denn als Schnäppchen kostet dieser nur 16 Franken). Bezahlt mit Twint und Lieferung (gratis) an "Do it und Garden" im Neuwiesen.
Heute kam die SMS-Bestätigung, dass der Wagen angekommen sei. Gang zur Kasse bei Do it, erfahren, dass Bestellungen mit QR-Code am Kundendienst abzuholen seien. Am Kundendienst ist eine Verkäuferin alleine und tut mir kund, dass sie sich zuerst neu einloggen müsse. Sie sucht etwas hektisch in den vielen Blättern nach dem Code zum Einloggen, telefoniert dann zwei Mal mit einer Kollegin. Diese kommt dann (nach etwa 15 Minuten) und loggt sich ein. Offenbar ist eine Herausgabe der Ware nur möglich, wenn man in der entsprechenden App eingeloggt ist. Meine naive Vorstellung, dass ich das Wägeli jetzt einfach ziehen könne, zerstreut sich: ist verpackt und muss zuerst zusammengesetzt werden. Mein leidendes Gesicht lässt die Verkäuferin vorschlagen, dass man dies unten im Do it sicher zusammensetzen könne. Da ich am Stock gehe begleitet sie mich freundlich zu Do it - dort ruft die andere Verkäuferin einen jungen Mann, dem sie erklärt, wo er dem Kunden (ich) das Wägeli zusammenbauen könne. Sie schlägt mir vor, in der Zwischenzeit einen Kaffee zu trinken. Also mit dem Lift in den 3. Stock und genüsslich einen Kaffee herausgelassen. Offenbar zu schnell getrunken, denn bei der Rückkehr meint die Verkäuferin, der junge Mann sei noch nicht fertig (offenbar mache er dies zum ersten Mal - wäre bei mir ja auch der Fall gewesen). Schlussendlich kann ich das Wägeli in Empfang nehmen und wandere mit diesem beglückt zu M-Electronics (das wäre dann eine neue Geschichte....).

1960 hätte mein Vater ein solches Rollwägeli (so es denn damals schon solche gegeben hatte) bei Frau Egli in der Eisenwarenhandlung im Dorf Hombrechtikon bestellt. Dann hätte Frau Egli gesagt, er könne die Ware 1 Woche später abholen. Frau Egli hätte ihm dann das Wägeli gegen Barzahlung ausgehändigt (natürlich nicht verpackt). So einfach war das damals ;-)


Die Titelzeile stammt von einem guten Kollegen - man sagt ja: es wird alles besser. Aber ob es auch wirklich gut wird, das bleibe dahingestellt.

Mittwoch, 25. September 2019

Tschüss Wohnung Iberg


Es ist so weit: meine Eigentumswohnung in Iberg ist Geschichte. Es folgt lediglich noch ein Notariatstermin am 30. September und dann bin ich glücklicher "Nur-Mieter" an der Gertrudstrasse 5 in Winterthur. Hier wohne ich bereits seit 31. März 2018.

Donnerstag, 12. September 2019

Mobilität





Bis vor kurzem hatte ich noch einen eigenen (geleasten) Smart auf meinen Namen eingelöst.
Jetzt gilt diese Nummer nicht mehr! Ich habe den Smart "aus dem Leasingvertrag gekauft" und ihn meinem Kollegen Küde verkauft.

Natürlich darf ich "seinen Smart" auch ausleihen. Aber noch näher, nämlich auf dem Parkdeck der SBB habe ich Mobility zur Verfügung!
Ich gehe davon aus, dass ich dieses Bild aus dem Internet verwenden darf, da ich damit ja Reklame für diese tolle Organisation mache.

Sonntag, 1. September 2019

Änderungen

Ich hatte schon immer gerne Veränderungen. Das kommt mir im letzten Lebensabschnitt sehr entgegen. So habe ich in der vergangenen Woche den Smart meinem Kollegen verkauft. Für gelegentliche Fahrten darf ich das Auto noch ausleihen* oder ich miete mir einen Mobility-Smart. Die Nummer auf dem Bild ist also Vergangenheit.
Da mein Kollege bereits gezügelt hat, steht der Smart jetzt an der Mattenbachstrasse in einer Tiefgarage und ist somit für mich gut erreichbar.
 

Mittwoch, 31. Juli 2019

Heimatgedanken

Heute beginnt wohl das "Geklöpfe" und endet hoffentlich am 2. August in den Morgenstunden wieder. Ich kann all diesen schönen "Geburtstagsgedanken an die Eidgenossenschaft" wenig bis gar nichts abgewinnen. 

Was ich hingegen in mir habe ist eine emotionale Verbundenheit mit dem Glarnerland. Weshalb? So genau weiss ich es auch nicht. Mein Grosseltern* sind vermutlich vor der Jahrhundertwende vom Glarnerland nach 'vorne' gewandert. Auf jeden Fall kam mein Vater Fritz (geb. 10.12.1900) in Rüschlikon zur Welt. Mein Vater war also bereits nicht mehr mit dem Glarnerland direkt verbunden. Er ging aber häufig ins Glarnerland, liebte die dortigen Berge. Und wir hatten in Diesbach GL eine Verwandte, Bäsi Babettli, zu der ich als Bub einige Male in die Ferien "musste" (total langweilig, die alte Frau - sie war wohl damals etwa 55!). Heute wäre ich froh, ich wüsste mehr über diese Wurzeln.

Diese Gedanken sind mir heute durch den Kopf gegangen, als ich dieses Video geschaut habe.

*Grossvater Mathias Dürst, geb. 24.06.1868, gest. 22.08.1945 (ich habe ihn also nicht wirklich gekannt) ist vermutlich mit seiner Frau Friederike Anna Ackeret, geb. 07.05.1867, gest. 28.07.1952 (an sie mag ich mich noch erinnern - sie hatte einen Nachtstuhl im kleinsten Zimmer unseres Hauses)

Samstag, 27. Juli 2019

Portemonnaie vergessen - Smartphone dabei

Wer mich kennt weiss um meine Affinität zu elektronischen Dingen. Heute habe ich wie üblich mit dem Einkaufswägeli und Selfscanning in der Migros gepostet und bin damit wie meist direkt vor den Kühlschrank gefahren.

Ich musste nochmals kurz gehen: ich hatte Abfallsäcke vergessen. Kurz vor dem Kundendienst kam mir in den Sinn: oh, mein Portemonnaie ist in der Wohnung - aber mein Samartphone ist im Sack. Mit leichtem Zweifel fragte ich am Kundendienst, ob diese Geräte TWINT lesen könnten - selbstverständlich war die Antwort, das können alle Migros-Zahlstationen. Und ebenso selbstverständlich zückte ich mein iPhone und aktivierte TWINT (natürlich per Fingerprint) und schon waren die Abfallsäcke bezahlt. Das Bild steht stellvertretend - ich habe auch noch TWINT von Raiffeisen und jetzt habe ich mir noch das Prepaid TWINT heruntergeladen.

So lebt der moderne Mensch und so lebe auch ich!