Sonntag, September 1

Änderungen

Ich hatte schon immer gerne Veränderungen. Das kommt mir im letzten Lebensabschnitt sehr entgegen. So habe ich in der vergangenen Woche den Smart meinem Kollegen verkauft. Für gelegentliche Fahrten darf ich das Auto noch ausleihen* oder ich miete mir einen Mobility-Smart. Die Nummer auf dem Bild ist also Vergangenheit.
Da mein Kollege bereits gezügelt hat, steht der Smart jetzt an der Mattenbachstrasse in einer Tiefgarage und ist somit für mich gut erreichbar.
 

Mittwoch, Juli 31

Heimatgedanken

Heute beginnt wohl das "Geklöpfe" und endet hoffentlich am 2. August in den Morgenstunden wieder. Ich kann all diesen schönen "Geburtstagsgedanken an die Eidgenossenschaft" wenig bis gar nichts abgewinnen. 

Was ich hingegen in mir habe ist eine emotionale Verbundenheit mit dem Glarnerland. Weshalb? So genau weiss ich es auch nicht. Mein Grosseltern* sind vermutlich vor der Jahrhundertwende vom Glarnerland nach 'vorne' gewandert. Auf jeden Fall kam mein Vater Fritz (geb. 10.12.1900) in Rüschlikon zur Welt. Mein Vater war also bereits nicht mehr mit dem Glarnerland direkt verbunden. Er ging aber häufig ins Glarnerland, liebte die dortigen Berge. Und wir hatten in Diesbach GL eine Verwandte, Bäsi Babettli, zu der ich als Bub einige Male in die Ferien "musste" (total langweilig, die alte Frau - sie war wohl damals etwa 55!). Heute wäre ich froh, ich wüsste mehr über diese Wurzeln.

Diese Gedanken sind mir heute durch den Kopf gegangen, als ich dieses Video geschaut habe.

*Grossvater Mathias Dürst, geb. 24.06.1868, gest. 22.08.1945 (ich habe ihn also nicht wirklich gekannt) ist vermutlich mit seiner Frau Friederike Anna Ackeret, geb. 07.05.1867, gest. 28.07.1952 (an sie mag ich mich noch erinnern - sie hatte einen Nachtstuhl im kleinsten Zimmer unseres Hauses)

Samstag, Juli 27

Portemonnaie vergessen - Smartphone dabei

Wer mich kennt weiss um meine Affinität zu elektronischen Dingen. Heute habe ich wie üblich mit dem Einkaufswägeli und Selfscanning in der Migros gepostet und bin damit wie meist direkt vor den Kühlschrank gefahren.

Ich musste nochmals kurz gehen: ich hatte Abfallsäcke vergessen. Kurz vor dem Kundendienst kam mir in den Sinn: oh, mein Portemonnaie ist in der Wohnung - aber mein Samartphone ist im Sack. Mit leichtem Zweifel fragte ich am Kundendienst, ob diese Geräte TWINT lesen könnten - selbstverständlich war die Antwort, das können alle Migros-Zahlstationen. Und ebenso selbstverständlich zückte ich mein iPhone und aktivierte TWINT (natürlich per Fingerprint) und schon waren die Abfallsäcke bezahlt. Das Bild steht stellvertretend - ich habe auch noch TWINT von Raiffeisen und jetzt habe ich mir noch das Prepaid TWINT heruntergeladen.

So lebt der moderne Mensch und so lebe auch ich!

Donnerstag, Juli 18

Oase auf der Loggia

Meine Loggia ist hell, aber ohne direktes Sonnenlicht. Das hat den Vorteil, dass es nie heiss wird (und ich bin ja ein Mensch, der immer die Vorteile einer Sache erblickt). Zwei sehr nette und kreative Frauen von Swizzgreen (https://www.gretener.ch/team) haben mir meine Loggia begrünt - und da kann ich nur mit Ogi sagen: "Freude herrscht". Doch seht selber:




Montag, Juli 1

La Londe-les-Maures

Am 4. Reisetag sind wir in La Londe-les-Maures angekommen. Wir werden von einem Ehepaar herzlich empfangen. Die Frau zeigt uns unser "gîte, welches direkt neben ihrem Haus liegt. Es ist eine Art Rebhaus, vor welchem ein grosser Eucalyptus-Baum steht. Im Haus haben wir je ein Schlafzimmer, eine Stube-Küche und ein Kinderzimmer (welches als Abstellraum verwendet werden kann).

Das kleine Haus ist etwa 6 km vom Meer entfernt und ist deshalb ideal gelegen: völlige Ruhe auf dem Lande und doch mit dem Auto sehr schnell an einem wunderschönen Strand, dem https://www.plages.tv/detail/plage-de-l-argentiere-la-londe-les-maures-83250.

Dienstag, Juni 25

Reise nach Südfrankreich

Am Sonntag, 23. Juni fahren Küde und ich zum Flughafen Kloten, um den gebuchten Mietwagen abzuholen. Wir fahren mit dem Smart. Nach kurzem Warten beim Hertz-Schalter können wir den Toyota Hybrid in Empfang nehmen bzw. er nimmt uns in Empfang. Wie startet man denn ein Auto, welches ausschliesslich auf elektronische Befehle reagiert? Nach einigem Pröbeln schafft Küde den Start und wir vereinbaren, dass ich mit dem Smart zurück fahre. Hätten wir nicht in der Eile vergessen, dass der Schüssel vom Smart bei Küde ist. Zum Glück haben wir wenigstens vereinbart, uns im Pöstli in Baltenswil  zum Kaffee zu treffen. So sitze ich am Flughafen und telefoniere mit dem Pöstli-Chef. Nein, sie hätten das Restaurant nicht geöffnet, nur das Hotel. Ich bitte ihn, meinem Kollegen das Malheur mitzuteilen, falls er ihn sieht (Küde kann ich auf dem Handy nicht erreichen, da er dieses zu Hause vergessen hat). Kurze Zeit später ruft Küde mir mit dem Handy des Pöstli-Chefs an. Was bleibt anderes übrig: Küde muss nochmals ins Parkhaus 3 auf Etage 8 fahren und ich warte dort auf ihn. Das Warten auf einen Lift am Flughafen Kloten gäbe eine separate Geschichte - obwohl es sicher 6-8 Lifte nebeneinander hat, wartet man gut und gern einige Minuten, um dann zu sehen, dass dieser bereits voll ist oder in die andere Richtung fährt.....
Nun, der langen Rede kurzer Sinn: 11 Uhr Auto in Empfang genommen, 14 Uhr dann doch bereit zur Abfahrt. Das schöne, komfortable Auto lässt uns den Ärger bald vergessen und wir fahren Richtung Tessin (via Chur - San Bernardino) - bis zur Autobahnraststätte vor Bellinzona fährt Küde und ich übernehme für die Weiterfahrt nach Italien. Wir entschliessen uns zur Fahrt über Locarno dem Lago Maggiore entlang. Wir sind beide erstaunt, wie gross doch dieser See ist - ich selber begreife glaub zum ersten Mal, weshalb er "Maggiore" heisst. In Lesa finden wir ein wunderbares Hotel, gleich am See (Hotel Capri). Nachtessen auf einem Schiff, mit vorwiegender Fischküche, was ich der wundervollen Abendstimmung wegen gerne in Kauf nehme.

Montag, Juni 10

Pfingst-Ausflug

Bei mittelmässig schönem Wetter starten mein Kollege und ich die Pfingstreise. 
08:38 ab Winterthur über St. Gallen und Chur nach Disentis (mit nur 1 x umsteigen).
In Disentis nehmen wir das Mittagessen im Restaurant Alte Bündnerstube ein. Es hat sich gelohnt. Feines Essen in einem geschichtsträchtigen Haus (Zitat):

"Alte Bündnerstube - Veglia Stiva Grischuna, ehemals Restaurant "Zum Löwen".
Unterhalb der ehrwürdigen Abtei (7. Jh.) gelegen, ist dieses Haus eines der ältesten noch erhaltenen Gasthäuser von Disentis/Mustér. Es wurde im Bauernrokoko von Fidel Condrau nach dem Franzosenbrand von 1799 zwischen 1810 und 1820 erstellt.

Die schön getäfelte Decke von 1804 und 1805 zeigt die Wappen der alten rätoromanischen Geschlechter Condrau und Monn.
Der Specksteinofen mit den Initialen des Erbauersund der Jahreszahl 1801 sowie die Butzenscheiben geben dem Raum eine besonders ehrwürdige Note."

Weiterfahrt über den Oberalppass (schneebedeckt) nach Andermatt. Von dort nach Göschenen - umsteigen auf die alte Gotthardstrecke und zurück nach Zürich-Winterthur. Dank Spezialticket von der Post fahren wir diese schöne Strecke zu einem Sonderpreis in 1. Klasse.

Ich erlaube mir, ein Bild von Rhb.ch einzufügen und gehe davon aus, dass ich damit keine Rechte verletzte, sondern nur Reklame für eine der schönsten Bahnstrecken der RhB mache.

Endlich! Wieder einmal ein Lebenszeichen von mir. Ich bin alt geworden und bewege mich meist im näheren Umfeld. So kehre ich sehr oft im Res...