Dies ist jetzt meine normale Aussicht aus meiner Wohnung 806 im 8. Stock. Ich bin sehr froh darüber - das gibt mir den notwendigen äusseren Überblick in Zeiten von Corona Virus. Als "alter Mann" soll ich ja auch nicht mehr selber einkaufen gehen, obwohl die Migros nur zwei Liftfahrten entfernt ist.
Da ich jedoch sehr gerne 'am Compi hocke' finde ich heraus, was alles man online bestellen kann. Eigentlich alles ist meine Antwort (nur Tulpen online habe ich noch nicht gefunden). Hingegen habe ich jetzt schon folgendes online bestellt: Brotabo (Mo, Mi, Fr), Gemüseabo alle 14 Tage, Lebensmittel nach Bestellung bei 'Chäs Spezialitäten am Rosenberg'. Sogar das längst fällige zweite Paar 'running shoes' habe ich online bestellt. Keine Angst: ich werde nicht rennen, aber die Schuhe sind auch für langsam gehende Rentner sehr bequem. Kaffee Delizio habe ich eben auch online bestellt sowie Deo, Rasiergel und Augenreinigungstüchli bei 'Zur Rose'.
Nun, ihr Leserinnen und Leser merkt: ich habe mich sehr gut mit der neuen Situaton arrangiert. Und Computerunterstützung für ältere Menschen kann ich auch mit Team Viewer machen.
Donnerstag, März 26
Donnerstag, März 19
Zügeln
Wie schon angetönt ziehe ich per 23. März vom 5. in den 8. Stock. Und das ist ein grosser Unterschied für den äusseren Weitblick (den inneren glaubte ich schon bisher zu haben ;-)
Das Zügeln der kleinen Dinge bewältige ich mit dem Migroswägeli.
5. Stock
8. Stock
Das Zügeln der kleinen Dinge bewältige ich mit dem Migroswägeli.
Sonntag, März 8
Das Älter werden
Über das Älter werden denkt man komischerweise am meisten, wenn man alt wird oder es bereits ist. Ich bin alt - das stelle ich ganz nüchtern fest! Ich muss mich deswegen nicht schlecht fühlen. Also, liebe Leserin, lieber Leser: lasst uns den Tag geniessen.
(Das Bild sollte mit einem Klick darauf besser 'lesbar' sein)
(Das Bild sollte mit einem Klick darauf besser 'lesbar' sein)
Freitag, Februar 21
Hexenkinder
Durch meinen Freund Sergio Devecchi bin ich dem Thema Verdingkinder - Heimkinder sehr viel näher gekommen.
Ich möchte deshalb auf den kommenden Film Hexenkinder aufmerksam machen - diesen zu sehen lohnt sich bestimmt. Hier findet man den Trailer. In diesem Zusammenhang weise ich auch auf das Buch meines Freundes Sergio Devecchi hin.
Ich möchte deshalb auf den kommenden Film Hexenkinder aufmerksam machen - diesen zu sehen lohnt sich bestimmt. Hier findet man den Trailer. In diesem Zusammenhang weise ich auch auf das Buch meines Freundes Sergio Devecchi hin.
Freitag, Januar 31
Alltag - Ausblick
Im Gegensatz zu vielen älteren und alten Menschen habe ich sehr gerne Veränderung. Und so kommt es, dass ich im März nochmals umziehe, allerdings nur im gleichen Gebäude. Ich habe die Chance bekommen, die genau gleiche Wohnung im 8. Stock zu beziehen - bisher im 5. Stock. Das gibt mir nebst dem innerlichen Weitblick auch einen besseren äusseren Weitblick.
Mittwoch, Dezember 4
Mitten in allem
Ich überlege eben wieder einmal, was ich rund um meine Wohnung in geringer Distanz zur Verfügung habe:
- Migros-Einkaufszentrum
- Migros-Restaurant
- Migros Take Away
- Migros Blumen
- Alnatura
- M-Electronis
- Micasa
- Do it + Garden Migros
- Coiffeur
- Gottlieber Café, 7 Tage die Woche
- Apotheke
- Bankomat
- Pakete aufgeben (Migros)
- Denner
- Hausarzt
- Kleiderreinigung, Bügel- und Flick-Service
- Restaurant Smiling Fish (asiatisch)
- Café Kuhn mit frischem Zopf am Sonntag
- Glas- und Metall-Sammelstelle
- Mobility-Autos
- Klubschule Migros
- Bahn und Bus
- Diverse Restaurants
Mittwoch, Oktober 16
Alles wird besser - wird es auch gut?
Kaufen früher (sagen wir 1960) und heute (2019)
Ich habe den abgebildeten Rollwagen im Internet entdeckt - und sofort bestellt (denn als Schnäppchen kostet dieser nur 16 Franken). Bezahlt mit Twint und Lieferung (gratis) an "Do it und Garden" im Neuwiesen.
Heute kam die SMS-Bestätigung, dass der Wagen angekommen sei. Gang zur Kasse bei Do it, erfahren, dass Bestellungen mit QR-Code am Kundendienst abzuholen seien. Am Kundendienst ist eine Verkäuferin alleine und tut mir kund, dass sie sich zuerst neu einloggen müsse. Sie sucht etwas hektisch in den vielen Blättern nach dem Code zum Einloggen, telefoniert dann zwei Mal mit einer Kollegin. Diese kommt dann (nach etwa 15 Minuten) und loggt sich ein. Offenbar ist eine Herausgabe der Ware nur möglich, wenn man in der entsprechenden App eingeloggt ist. Meine naive Vorstellung, dass ich das Wägeli jetzt einfach ziehen könne, zerstreut sich: ist verpackt und muss zuerst zusammengesetzt werden. Mein leidendes Gesicht lässt die Verkäuferin vorschlagen, dass man dies unten im Do it sicher zusammensetzen könne. Da ich am Stock gehe begleitet sie mich freundlich zu Do it - dort ruft die andere Verkäuferin einen jungen Mann, dem sie erklärt, wo er dem Kunden (ich) das Wägeli zusammenbauen könne. Sie schlägt mir vor, in der Zwischenzeit einen Kaffee zu trinken. Also mit dem Lift in den 3. Stock und genüsslich einen Kaffee herausgelassen. Offenbar zu schnell getrunken, denn bei der Rückkehr meint die Verkäuferin, der junge Mann sei noch nicht fertig (offenbar mache er dies zum ersten Mal - wäre bei mir ja auch der Fall gewesen). Schlussendlich kann ich das Wägeli in Empfang nehmen und wandere mit diesem beglückt zu M-Electronics (das wäre dann eine neue Geschichte....).
1960 hätte mein Vater ein solches Rollwägeli (so es denn damals schon solche gegeben hatte) bei Frau Egli in der Eisenwarenhandlung im Dorf Hombrechtikon bestellt. Dann hätte Frau Egli gesagt, er könne die Ware 1 Woche später abholen. Frau Egli hätte ihm dann das Wägeli gegen Barzahlung ausgehändigt (natürlich nicht verpackt). So einfach war das damals ;-)
Die Titelzeile stammt von einem guten Kollegen - man sagt ja: es wird alles besser. Aber ob es auch wirklich gut wird, das bleibe dahingestellt.
Ich habe den abgebildeten Rollwagen im Internet entdeckt - und sofort bestellt (denn als Schnäppchen kostet dieser nur 16 Franken). Bezahlt mit Twint und Lieferung (gratis) an "Do it und Garden" im Neuwiesen.
Heute kam die SMS-Bestätigung, dass der Wagen angekommen sei. Gang zur Kasse bei Do it, erfahren, dass Bestellungen mit QR-Code am Kundendienst abzuholen seien. Am Kundendienst ist eine Verkäuferin alleine und tut mir kund, dass sie sich zuerst neu einloggen müsse. Sie sucht etwas hektisch in den vielen Blättern nach dem Code zum Einloggen, telefoniert dann zwei Mal mit einer Kollegin. Diese kommt dann (nach etwa 15 Minuten) und loggt sich ein. Offenbar ist eine Herausgabe der Ware nur möglich, wenn man in der entsprechenden App eingeloggt ist. Meine naive Vorstellung, dass ich das Wägeli jetzt einfach ziehen könne, zerstreut sich: ist verpackt und muss zuerst zusammengesetzt werden. Mein leidendes Gesicht lässt die Verkäuferin vorschlagen, dass man dies unten im Do it sicher zusammensetzen könne. Da ich am Stock gehe begleitet sie mich freundlich zu Do it - dort ruft die andere Verkäuferin einen jungen Mann, dem sie erklärt, wo er dem Kunden (ich) das Wägeli zusammenbauen könne. Sie schlägt mir vor, in der Zwischenzeit einen Kaffee zu trinken. Also mit dem Lift in den 3. Stock und genüsslich einen Kaffee herausgelassen. Offenbar zu schnell getrunken, denn bei der Rückkehr meint die Verkäuferin, der junge Mann sei noch nicht fertig (offenbar mache er dies zum ersten Mal - wäre bei mir ja auch der Fall gewesen). Schlussendlich kann ich das Wägeli in Empfang nehmen und wandere mit diesem beglückt zu M-Electronics (das wäre dann eine neue Geschichte....).
1960 hätte mein Vater ein solches Rollwägeli (so es denn damals schon solche gegeben hatte) bei Frau Egli in der Eisenwarenhandlung im Dorf Hombrechtikon bestellt. Dann hätte Frau Egli gesagt, er könne die Ware 1 Woche später abholen. Frau Egli hätte ihm dann das Wägeli gegen Barzahlung ausgehändigt (natürlich nicht verpackt). So einfach war das damals ;-)
Die Titelzeile stammt von einem guten Kollegen - man sagt ja: es wird alles besser. Aber ob es auch wirklich gut wird, das bleibe dahingestellt.
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