Dienstag, Mai 25

Ausbildung früher - Studiengänge heute

Das Stöbern in alten Dokumenten (auf dem Computer natürlich - in Papier habe ich nichts mehr) lässt mich nachdenken. Meine Ausbildungen wirken auf mich heute sehr "hemdsärmlig", sprich ziemlich einfach und teilweise auf sehr tiefem Nieveau. Oder wirkt es einfach so, weil heute dasselbe in viele moderne Begriffe und Fremdworte gefasst wird?

Das Diplom mag noch einigermassen gut wirken, ein Stundenplan aus der Ausbildungszeit hingegen....... na ja, bilden Sie sich selber ein Urteil.

 
Stundenplan im 1. Theoriequartal
Heute hat die Ausbildung offenbar einen Bachelor zur Folge und das Studium beinhalt z.B. folgendes (ein Haufen neuer, 'schöner' Begriffe;-)


Ich bin auf keinen Fall gegen Fortschritt, frage mich aber, ob es letztlich den Klienten, den Menschen mehr bringt? Zu hoffen wäre es.

 


 

 



 



Mittwoch, Mai 19

Alles neu macht der Mai

Das alte Lied "Alles neu macht der Mai" ist mir in den Sinn gekommen, weil ein paar Dinge mein Leben im Mai bereichern:

  • Ein Besuch bei meinem Freund Sergio und seiner Partnerin Carmen in Solothurn. Die Beiden haben seit einem Monat eine wunderschöne Wohnung mitten in der Altstadt. Das Bild ist von ihrer Stube aus gemacht


  • Der Kauf eines neuen Bettes (Komfortbett mit Liftfunktion genannt)



  • Damit kann ich vom Bett aus solche Bilder sehen (muss nicht auf der höchsten Stufe sein)



  • Und heute 19. Mai sind diese wundervollen Blumen vor meiner Türe gestanden: Herzlichen Dank, liebe Christin!



Donnerstag, April 22

Das Alter lässt Altes aufleben

 

 
Man kann es offensichtlich erst im Alter schätzen und spannend finden. Ich habe heute dieses Bild eingescannt und dann weggeworfen. Datenschutz hin oder her nenne ich jetzt die Namen der Schulkolleg*innen aus der damaligen 3. Sek. in Hombrechtikon.

Stehend von links nach rechts: Ruedi Schillinger, Rosmarie Hetzel, Armin Brunner  (1.4.2006 gestorben), Annemarie Schweizer, ich selber, Erika Stauffer, Fritz Rusterholz, Heidi Witzig und Lehrer Karl(?) Mengold.

Sitzend von links nach rechts: Marianne Brunner, Susi Burri, Kathrin (Tschettra) von Grebel, Madeleine Herzog, Vreni Honegger.

Freitag, März 26

Forever Young

 Nein, der Titel entspricht nicht meinem Wunsch. Ich möchte definiitv nicht ewig jung sein. Ich war gestern 25. März 21 an einer gleichnamigen Ausstellung im Generationenhaus in Bern. 

Man kann sich hier das voraussichtliche Alter berechnen lassen (auf Grund von Geburtsdatum, Grösse, Gewicht, Tod der Eltern usw.). Bei mir hat dies folgendes Resultat ergeben:


 

Das Generationenhaus befindet sich unmittelbar neben dem Haupteingang zum Bahnhof Bern. Es handelt sich um den Burgerspittel, einem ursprünglichen Spital. Heute dient dieses ehrwürdige Gebäude hat einen wunderschönen Innenhof.

Ich habe mir erlaubt, diese Bild von Benevol-Jobs zu kopieren. Benevol ist wie viele andere  Organisationen ebenfalls in diesen Gebäuden tätig.

Montag, März 22

Aneurysma ascendes

Bis vor vier Jahren wusste ich nicht, was ein Aneurysma ist. In Wikipedia findet sich folgende Definition:

"Das Aneurysma (von altgriechisch ἀνεύρυσμα aneúrysma /aneǔ̯rysma/ ‚Aufweitung, Erweiterung‘; Mehrzahl Aneurysmata oder Aneurysmen), auch Arterienerweiterung oder umgangssprachlich arterielle Aussackung genannt, ist eine spindel- oder sackförmige, örtlich begrenzte, permanente Erweiterung des Querschnitts von Schlagadern (selten von Venen) infolge angeborener oder erworbener Wandveränderungen"

Ich hatte 2016 an einer Studie zum Thema Sturzprophylaxe im Waidspital teilgenommen. Im Rahmen dieser Studie wurde man auch körperlich untersucht. Eine junge deutsche Ärztin sagte beim Abhören meines Herzens "ich höre da so ein Geräusch - das sollte man mal untersuchen". Und so kam es, dass mich mein Hausarzt 2017 zu einem Kardiologen schickte, der einen Ultraschall machte. Am Schluss meinte dieser: "ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht - ihr Herz ist gut, aber sie haben eine Aneurysma an der Hauptschlagader". Ich lernte, dass es auch Aneurysmen im Bauch oder im Hirn gebe. Und ab einem Durchmesser von 5,5 cm (ich habe bereits 5,3 cm) müsste dies operiert werden. 2017 legte ich den Befund innerlich auf die Seite, zumal dies eine grössere OP bedeuten würde.
Im Rahmen der Beurteilung der Autofahrtauglichkeit
2020 meinte die Ärztin, es sollte unbedingt nochmals eine Untersuch zum Aneurysma gemacht werden.

Und so kam es, dass ich diverse Untersuchungen über mich ergehen lassen und ich mich zunehmend mit dem Gedanken einer OP anfreunden musste. Der Zufall, dass mein jetziger Hausarzt selber ein Bauch-Aneurysma hatte operieren lassen, führte mich zu Prof. M. Lachat in der Klinik Hirslanden. Herr Lachat ist eine grosse Kapazität in Gefässchirurgie, aber auch im menschlichen Umgang. 

Ich habe mich entschieden, mich von ihm operieren zu lassen - dies wird ca. anfangs Mai passieren. Dank Herrn Lachat habe ich überhaupt keine Angst vor diesem Eingriff.

Samstag, März 20

eat.ch

 Ich war gestern zu einer Besprechung bei Prof. Lachat in der Klinik Hirslanden. Es ging um mein Aneurysma, welches operiert werden sollte (davon ein anderes Mal). Die Besprechung hat mich sehr zufrieden gemacht, so dass ich am Abend beschloss, via eat.ch noch ein Nachtessen zu bestellen. Schon lange hatte ich das Essen von Vietlong probieren wollen. Also bestellte ich online: 

Goi cuon chay (vegetarisch Frühlingsrolle)     
Ga xao hat dieu (mit Poulet und mit gebratenem Reis)
Trai cay thap cam (eine Art Fruchtsalat)

und freute mich aufs Essen - ich konnte die Bestellung verfolgen:

Das Essen hätte gemäss diesem Bild etwa um 19:30 bei mir sein sollen. Ich schaute zwischendurch kurz aufs Kameradisplay unserer Haus-Sonnerie (sagt man dem wohl so?). Etwa um 20 Uhr rief ich bei Vietlong an - ja, zwei drei Minuten.....Als dann um 20:30 immer noch weit und breit kein Lieferservice zu erblicken war, rief ich erneut an, bereits etwas gereizt. Der Mann vom Lieferservice eat.ch war per Zufall dort vor Ort und bestätigte mir, er hätte das Essen abgeliefert - bei wem denn? Ja, ein Mann im weissen T-Shirt hätte gewartet. Letztlich stellte es sich heraus, dass der 'Liefermann' das Essen bei meinem Nachbar abgegeben hatte, der offenbar auch auf ein bestelltes Essen gewartet hatte. Ich klingelte dann bei Nachbar Andreas, der sofort realisierte, dass ich auch auf ein Essen gewartet hatte und überreichte mir mein Essen.
Gegen 21 Uhr konnte ich dann doch noch das bestellte Essen geniessen. Dem Lieferservice habe ich natürlich eine Beschwerde geschrieben.
 

Montag, März 1

Wann bin ich ein Influencer

Es ist wohl eine Alterserscheinung, wenn ich mich mit Begriffen befasse, die ich in meiner Jungend noch nicht kannte - ich nehme an, diese Begriffe gab es noch nicht einmal im English Dictionary, den ich vermutlich in der 1. Klasse der Handelsschule gegen damals teures Geld erstanden hatte.
Weshalb ich darauf komme? Mein Kollege hat heute morgen ein sehr feines Brot gekauft, welches ich hier erwähnen werde. Und kurz darauf bin ich per e-Bike (früher wäre das ein 3-Gang-Velo gewesen) zur Bäckerei gefahren und habe auch ein solches Brot gekauft. Und so habe ich mich gefragt, ob wohl mein Kollege jetzt auf dem Weg ist, ein Influencer zu werden? Nein, natürlich nicht, denn ein solcher ist man glaub erst, wenn man das auf den entsprechden Sozialen Medien tut und mit den entsprechenden Klicks Geld verdient.

Aber das Brot ist wirklich erwähnenswert und man kann es in Winterthur hier kaufen:
https://www.znuenibeck.ch/ und so sieht es aus:



Sollte ich mich jetzt kundig machen, wie ich Influencer werden könnte? Dann müsste ich aber wohl noch einiges lernen, müsste ich mich unter anderem auch mit der nachfolgenden "Mode" näher beschäftigen. Doch davon ein anderes Mal.




Endlich! Wieder einmal ein Lebenszeichen von mir. Ich bin alt geworden und bewege mich meist im näheren Umfeld. So kehre ich sehr oft im Res...